
Ein volles Menschenleben ist sie alt, die Bäckerei Mittermaier. Seit 1924 gibt es sie. Mögen bei einem Menschen 85 Jahre auch beeindruckend sein, zollt man dem Traditionsbetrieb in Scharnstein aus anderen Gründen Respekt. Erstens deshalb, weil die Bäckerei unter Mittermaier III. nicht nur Bäckerei blieb, sondern auch noch zu Konditorei, Confiserie und Café avancierte und so zu einem gesellschaftlichen Treffpunkt des Ortes und darüber hinaus wurde. Zweitens, weil die Güte der Backwaren zertifizierter Premiumqualität entspricht – Brot und Gebäck aus rein biologischem Anbau entsprechen dem Bedürfnis der Kunden nach unverfälschter Qualität, und unter den süßen Schmankerln gibt es eigene Produktlinien für Diabetiker, Milch- und Weizenallergiker. Und drittens hat Bäcker- und Konditormeister Kurt Mittermaier seiner Region mit dem „Almtaler“ ein vernaschbares Wahrzeichen geschenkt. Aber vor allem geht man gern zu Mittermaier, weil das, was er macht, einfach wunderbar schmeckt.
Der AlmtalerDer Sage nach betörte eine findige Scharnsteinerin ihren Lehensherrn, dem ihre Familie wegen einer schlechten Ernte den jährlichen Zehent schuldig blieb, mit feinem Schokoladengebäck. Die Schuld ward erlassen, und die Scharnsteiner verfügten fortan über die erste genießbare „Währung" - den Almtalern. Genussspechte, Naschkatzen und andere Gourmets lassen sich übrigens bis heute leicht mit dieser exquisiten Confiserie mit Haselnussmarkfüllung bestechen.
Biobrot
Vom verwendeten Getreide über die unverfälschten Zutaten bis hin zur traditionellen Verarbeitung in der Backstube - wenn bei Mittermaier bio draufsteht, dann ist auch bio drin.
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