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Oberösterreich

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Meisterstrasse OG
Mag. Christoph Rath
Dipl.-Ing. Nicola Rath
Erzbischofgasse 46
1130 Wien
tel: +43 (0)1 877 97 77-0
fax: +43 (0)1 877 97 77-44
mobil: +43 (0) 676/8844 8844
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Meisterstücke Meisterstrasse oberoesterreich

Handwerkskultur in Österreich

Mode & Tracht

  • Blaudruckstoffe

    Blaudruck Wagner

    Wenn Maria und Karl Wagner blau machen, denken sie keineswegs ans Faulenzen. Für das Färberehepaar bedeutet das „Blaumachen“ vielmehr den Höhepunkt eines aufwändigen Arbeitszyklus: Nach etlichen Arbeitsgängen vom Reinigen der Gewebe über das Kalandern bis hin zum Aufdrucken des Papps und einer zweiwöchigen Trocknung folgt das vier bis sechsmalige Eintauchen des Naturleinens in die Indigoküpe, das Färbebad. Erst in den Belüftungsphasen dazwischen kann man das „Blaue Wunder“ erleben – das Umschlagen von gelb-grün auf blau. Auch wenn der Aufwand groß ist – die Freude an der kreativen Tätigkeit und an der Bewahrung dieser handwerklichen Tradition, die im Hause Wagner bereits in der vierten Generation seit 130 Jahren gepflegt wird, garantieren die Produktion noch viele Laufmeter handbedruckten, blauen Leinens bester Qualität. Die renommierten Trachtenhersteller wie Tostmann, Thalbauer und das Heimatwerk und der Modedesigner Gottfried Birklbauer greifen mit Vorliebe auf dieses Mühlviertler Erzeugnis zurück.

  • Handgefertigte Trachten

    „Werkstätte Beurle“ Trachten GesmbH

    Die Trachtenwerkstatt Beurle wurde im Jahr 1949 im oberösterreichischen Wels gegründet. Bereits 2 Jahre später konnte eine Niederlassung in Gmunden eröffnet werden, der dann 1964 eine weitere Niederlassung in Salzburg und 1969 in Abtenau folgten. In der Trachtenschneiderei steht die handwerklich erstklassige Verarbeitung mit handgezogenen Röcken, handgenähten Knopflöchern und tadelloser Passform bis heute an der ersten Stelle.

  • Holzknechtjanker (für den Herrn):

    Damen- und Herrenschneiderei Musenbichler

    Gute Kleidung muss nicht nur zum jeweiligen Wetter und Anlass passen, sondern zuallererst auf den Körper seines Trägers und schließlich auch zu dessen Persönlichkeit. Was logisch klingt, ist heute keineswegs selbstverständlich. Doch Waltraud Musenbichler wahrt tradiertes Können. Sie hat das geschulte Auge für Farbe und Form, die geübte Hand für Schnitt und Naht. Profunde Erfahrung hat sie sich in fast einem Viertel Jahrhundert Selbständigkeit und vielseitiger Recherche angeeignet. Eine ihrer Spezialitäten liegt daher in der geschmackvollen Verbindung historischer Schnitte und zeitgemäßem Look. Eine andere ist die Lederschneiderei, die ihre Arbeiten bis weit über die Grenzen Österreichs bekannt gemacht haben, betreut sie doch auch immer wieder Kunden aus Übersee.

  • Kleiderstoffe

    Leinenweberei Vieböck

    Seit 176 Jahren entstehen unter dem Namen Vieböck Leinen- und Baumwollstoffe, seit 60 Jahren auf dem heutigen Standort in Helfenberg. Die Mühlviertler Leinenweberei gehört damit zu den ältesten und traditionsreichsten Unternehmen Österreichs. Ein hohes Quantum Glück mag zu einem derart lang andauernden Höhenflug eines Betriebs dazugehören. Immense Innovationskraft und unschlagbare Qualität, ein sehr gut motiviertes Mitarbeiterteam und ein unbestechliches Gespür für’s Mögliche sind dazu sicher noch viel wichtiger. Aber erst hochwertige Baumwoll- und Leinenprodukte und umfassend zufriedene Kunden beweisen den eigentlichen „Sinn des Webens“.

  • Regionales Dirndl (für die Damen)

    Damen- und Herrenschneiderei Musenbichler

    Gute Kleidung muss nicht nur zum jeweiligen Wetter und Anlass passen, sondern zuallererst auf den Körper seines Trägers und schließlich auch zu dessen Persönlichkeit. Was logisch klingt, ist heute keineswegs selbstverständlich. Doch Waltraud Musenbichler wahrt tradiertes Können. Sie hat das geschulte Auge für Farbe und Form, die geübte Hand für Schnitt und Naht. Profunde Erfahrung hat sie sich in fast einem Viertel Jahrhundert Selbständigkeit und vielseitiger Recherche angeeignet. Eine ihrer Spezialitäten liegt daher in der geschmackvollen Verbindung historischer Schnitte und zeitgemäßem Look. Eine andere ist die Lederschneiderei, die ihre Arbeiten bis weit über die Grenzen Österreichs bekannt gemacht haben, betreut sie doch auch immer wieder Kunden aus Übersee.

  • Schuhe nach Maß

    Dietmar Mühlleitner und Stephan Hütter

    Die Fußbekleidung, die unter den Händen von Dietmar Mühlleitner und Stephan Hütter entsteht, hat den Namen Schuhwerk wirklich verdient. Perfekte Passform, beste Materialien, erstklassige Verarbeitung – handgefertigte Maßschuhe des Schuhmacherduos aus Mattighofen sind verlässliche Lebensbegleiter. Mit ihrer Handwerkskunst setzen die beiden Meister ihres Faches einzigartige Glanzpunkte in der von Massentrends und Wegwerfkultur geprägten Modewelt. Der kategorische Imperativ, dem sie sich dabei verpflichtet haben, lautet kurz und kantig: Arbeite stets so, dass das Produkt den Wünschen des Kunden voll entspricht und seine Erwartungen weit übertrifft.
    Noch keine zehn Jahre ist das Unternehmen alt und dennoch schon mit zahlreichen Auszeichnungen prämiert. Von jedem internationalen Schuhmacher-Leistungswettbewerb ist bislang mindestens eine Goldmedaille an die mittlerweile weit über die Landesgrenzen hinweg renommierte Schuhwerkstatt gegangen.
    Mühlleitner und Hütter erzeugen und verkaufen Gesundheit und Vergnügen für die Füße. Die Schuhe gibt’s gratis dazu.

  • Spitzen in verschiedenen Spielarten

    Grüner Rabe - Spitzenkunst zum Anziehen

    Wie reizvoll kunstvoll geknüpfte Knoten in edlen Garnen sein können, zeigt Sonja Tauber mit ihrem Handwerk. Als eine der Letzten ihrer Kunst fertigt sie auf höchstem Niveau filigrane Häkelspitze, zarte Occhispitze und rumänische Makrameespitze für Kleidung. Die textile Ornamentik in zeitloser Schönheit unterstreicht die Persönlichkeit ihrer Trägerin. Individualität versteht sich bei Handarbeit von selbst, denn jedes Produkt ist Einzelanfertigung: Farbe, Form und Faser entsprechen den Vorgaben der Auftraggeberin und den Möglichkeiten des Kleidungsstücks. Baumwolle, Leinen und Seide sind die Materialien, aus denen von Meisterhand dezente Spitzenränder genauso entstehen wie ganze Rücken-, Dekollete- und Kragenteile aus feinem Gespinst in allen Tönungen. Für Sonja Tauber ist das Spitzenknüpfen mehr als ein Handwerk – es ist eine Kulturfertigkeit, die nur noch ganz wenige wirklich beherrschen.

  • Trachten und Lederhosen

    August Hohensinn

    Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weiterreichen der Flamme – so sagte einst der Vollblutmusiker Gustav Mahler. Für den Vollblutschneider August Hohensinn bedeutet dieses Leitmotiv das Weiterführen des Meisterhandwerks in des Wortes wahrstem Sinn und die Adaptierung dieser Kunst an die Bedürfnisse des modernen Menschen. Dass der Schneidermeister aus Pramet das mit voller Hingabe tut, sieht man an der ausgezeichneten Qualität seiner Trachten und Anzüge. Da ist halt ein schönes Quantum Freude an der Sache mit eingearbeitet. Ein besonderes G’spür hat August Hohensinn aber für Vereinsuniformen und -trachten entwickelt, zumal er als Blechbläser weiß, welche Stückerln ein ideales Musikerg’wand spielen muss.
    Angefangen hat alles ganz klein: 1991 übernahm August Hohensinn den seit 1929 bestehenden Schneiderbetrieb von seinem Vater. Zunächst arbeiteten er, sein Vater und ein Lehrling in der Werkstatt. Heute nimmt das florierende Unternehmen mit 16 tüchtigen Mitarbeiterinnen Aufträge aus aller Welt entgegen.

Bauen, Haus & Garten

  • Alles rund um die Blume

    Gärtnerei Eisserer – Natur aus Gärtners Hand

    Menschen mögen Blumen, manche widmen ihnen sogar ihr ganzes Leben. Peter Eisserer ist so jemand. Er sog Blütenstaub schon mit den ersten Atemzügen ein, denn seine Eltern hatten 1947 eine Gärtnerei gegründet. Damals galt es vor allem, Obst und Gemüse zur Nahrungsaufbesserung zu pflanzen. Aber mit zunehmendem Wohlstand wurden Blumen und Zierpflanzen immer gefragter. 1976 begann Sohn Peter die Gärtnerlehre und war bereits sieben Jahre später Meister. Gemeinsam mit seiner Frau Ulrike übernahm er den Betrieb, der heute zehn Mitarbeiter zählt und eine Top-Adresse für Innenraumbegrünung und Gartengestaltung ist.

  • Böhmisches Kappengewölbe

    Langmayr Gewölbebau GmbH

    Die alte Handwerkskunst des Gewölbebaus war für Franz Langmayr Jugendtraum und Wunschberuf. Mit Entschlossenheit, Tüchtigkeit und erst 24 Jahren machte er sich 2005 selbständig.
    Das Ergebnis: Heute führt der junge Meister mit zwei Mitarbeitern ein kleines, aber feines und florierendes Unternehmen, das bereits den oberösterreichischen Handwerkspreis für außerordentliche Gewölbebauprojekte erhielt.
    Das Erfolgsrezept: Profunde Kenntnis verbindet er mit visionärer Kreativität und hohem Qualitätsbewusstsein. Franz Langmayr betreut jedes Projekt vom ersten Gespräch bis zum letzten Entwurf, vom ersten Baugerüst bis zum letzten Ziegel persönlich und macht jedes Gewölbe zum absoluten Unikat.

  • Dachlösungen aus Kupfer

    Krupa GmbH & CO KG

    Alles Große beginnt einmal klein: Als der Spenglermeister Josef Krupa 1948 sein Unternehmen gegründet hatte, fuhr er noch mit Motorrad und Werkzeugkasten zu seinen Kunden. Sein Sohn Hubert Krupa erweiterte 1972 den Betrieb um die Sparten Dachdeckerei und Flachdächerbau. Im Mai 2006 übernahm Zimmermeister Hermann Kühberger den Betrieb samt dem bestens eingespielten Mitarbeiterteam. Er schreibt in dritter Generation die Erfolgsstory Krupa genauso fort, indem er neues Know-how und altbewährte Erfahrung, innovative Technik und traditionelles Handwerk miteinander ideal verbindet und alle Arbeiten ums Dach - von der Zimmerei über das Decken bis zur Spenglerei - aus einer Meisterhand bietet.

  • durchdesigntes Verbundssicherheitsglas

    Meisterwerkstätte für Schmelzglas und Glasdesign

    In der Antike galt Glas als schmelzbarer Edelstein für Könige, heute ist es fixer Bestandteil des Alltags. Aber immer noch stellt seine manuelle Verarbeitung hohe Anforderungen - vor allem für einen avantgardistischen Glasgestalter wie Markus Dösinger. Schon ein Jahr nach der Betriebsgründung 1996 erhielt der Schlierbacher den Anerkennungspreis des oberösterreichischen Handwerks. Weitere Auszeichnungen folgten, vor allem für seine Arbeiten im Bereich Glasfusing - also dem Verschmelzen farbiger Gläser zu kunstvollen Ensembles. Die Möglichkeiten modernster Verfahren auszuloten und damit Zeitloses und Zeitgeistiges in formaler Vollendung zu schaffen - das sind Markus Dösingers Visionen in Glas.

  • Einbeziehung von altem Handwerkswissen und Schwingungstechnologie

    Franz Josef und Sonja Wolkersdorfer

    Gerade einmal ein Dutzend Lenze zählt das Malereiunternehmen in Mörschwang. Und schon kann der junge Maler- und Anstreichermeister Franz Josef Wolkersdorfer auf den ersten Platz des Handwerkspreises 2008 verweisen. Bekommen haben er und sein Team diese Auszeichnung für die Renovierung des Carlone-Saals im Stift Reichersberg mit seiner kunsthistorisch einzigartigen Stuckdecke. Überliefertes Handwerkskönnen, unbedingte Detailgenauigkeit und meisterhaftes Fingerspitzengefühl – allesamt Fertigkeiten, die zur Erfüllung dieses heiklen Auftrags unerlässlich waren. Josef Wolkersdorfers Arbeit geht aber über bloße Perfektion noch weit hinaus: Zur fachlichen Kompetenz gehört für die Malerei Wolkersdorfer auch die völlig individuelle Abstimmung von Farben, Formen und Materialien auf die speziellen Voraussetzungen des Gebäudes und Auftraggebers. Auf dieser Qualitätsebene lässt sich nur noch mit einem hochmotivierten Team in ausgewogener und familiärer Atmosphäre arbeiten.

  • Fassadengestaltung

    Maler Reiter

    Die Märkte und Städte des Innviertels sind für ihre historischen Fassaden bekannt. Besonders Schärding erfreut den Besucher mit seiner freundlichen Farbenpracht, die sie wesentlich der Malerei Reiter in Raab verdankt. Die Erfahrung von mehr als einem halben Jahrhundert verknüpft das Unternehmen dabei gekonnt mit uraltem Fachwissen und moderner Technologie. Was 1955 als örtlicher Zwei-Mann-Betrieb begann, ist heute ein über die Grenzen des Bezirks gesuchtes Spezialteam für Fassadengestaltung und Raumausstattung mit zwanzig hervorragend ausgebildeten Mitarbeitern. Seit 2001 wurde ihr Leiter - Ing. David Reiter - zum Qualitätsmaler ernannt.

  • Handgeschmiedete Grabkreuze

    Pöttinger Metallwerkstätten GmbH

    Wer ausgezeichneten Metallbau sucht, der wird Pöttinger finden. In der gelungenen Verknüpfung von Überliefertem und Innovativem liegt eines der Qualitätskennzeichen der Metallwerkstätten. Die Unternehmensgeschichte reicht ins Jahr 1922 zurück, als Ferdinand Pöttinger eine Kunstschmiede in Grieskirchen etablierte. Dessen Sohn, Prof. Wolfgang Pöttinger, brachte die Kunstschmiede auf internationales Spitzenniveau. Die dritte Generation führt das Werk ganz im Sinne der Väter fort. Wolfgang und Laurenz Pöttinger gründeten 2001 die Metallwerkstätten GmbH im Hausrucker Taufkirchen. Seit 1989 hat sich die Mitarbeiterzahl fast verzehnfacht.  

  • Holzbehandlung und Schellackpolitur

    Johann Kaiser-Mühlecker

    Johann Kaiser-Mühleckers Begeisterung für seine Berufung als Möbelrestaurator reißt mit und gibt Ahnung von seiner hohen Meisterschaft. Freude am Tischlerberuf und handwerkliches Können sind aber nur zwei der grundlegenden Voraussetzungen, um historischen Möbeln eine zweite Jugend zu verleihen. Ein umfassendes Verständnis von Holzverarbeitung aller Stilrichtungen zwischen Renaissance und Moderne gehört genau so dazu wie profundes Wissen um die Eigenschaften uralten Holzes, das schon um ein vielfaches länger Möbel ist, als es jemals Baum war. Einfühlungsvermögen ist eine weitere Komponente seiner Handwerkskunst, geht es doch auch darum, die Geschichtlichkeit und damit den einmaligen Charakter eines Möbelstücks zu wahren.
    Dem für ihn schönsten aller Berufe geht Johann Kaiser-Mühlecker schon seit fast drei Jahrzehnten nach und macht damit nicht nur sich selbst, sondern viele Kunden mit gelungenen, authentischen Restaurierungen glücklich.

  • Innenverglasung

    Walter Krausmann jun.

    In der Glaserei Krausmann spiegelt sich die österreichische Handwerksgeschichte geradezu idealtypisch wider: Mit einem kaiserlichen Zinngießerprivileg ausgestattet, existiert der Betrieb seit 1850 in ununterbrochener Meistertradition. Ab 1900 bot das Weichmetallgewerbe immer mehr Produkte in Verbindung mit Glas an – in verzinnten Bleiverglasungen und Biergläsern mit Zinndeckeln erkannte Meister Krausmann sogar im ersten Industrialisierungsboom bestes Entwicklungspotential für gediegenes Handwerk. Qualitätsarbeit und Vielseitigkeit sind in der vierten Generation bis heute die beiden wesentlichen Kennzeichen des Krausmannschen Unternehmens. Seit 2008 wird der Familienbetrieb als GmbH durch Walter Krausmann sen., Walter Krausmann jun. und Michael Krausmann geführt. Die Jungmeister sind voll eingebunden und bringen Innovation ein. Der mehr als 150-jährigen Firmentradition machen sie dabei alle Ehre. Überliefertes und Modernes – eine Kombination, die sich bei Krausmann seit langem bewährt.

  • Küchenbau

    Der Ideentischler Werner Ratzberger

    Plato verlieh der Idee als „gedachtem Prinzip“ eine neue Bedeutung. Albert Einstein hat mit der Formel E=m.c2 unseren Begriff von Energie neu definiert. Und Werner Ratzberger stellt mit dem Satz „Ideen sind die höchste Form von Energie“ ein praktisches Verhältnis zwischen beiden her und schafft damit eine theoretische Basis für einen so klugen wie schönen Möbelbau. Mit seinem erst vor zehn Jahren gegründeten Tischlereibetrieb in Reichraming gelang es ihm innerhalb kurzer Zeit, in Wohnstilistik und Benutzerfreundlichkeit neue Akzente zu setzen. Das Erfolgsrezept dazu hatte der junge Tischlermeister in keinem Lehrbuch gefunden, sondern einfach im Gespür gehabt: Vom ersten Strich am Millimeterpapier bis zur Endmontage am Bestimmungsort steht der Mensch im Mittelpunkt. Seine Bedürfnisse und Wünsche bestimmen, was der Meistertischler mit klaren Formen, individuellen Lösungen und hoher Handwerkskunst schafft.

  • Öfen aus einer Hand

    Uwe Seidl

    Uwe Seidl übt sein Handwerk nicht aus – er lebt es. Kamine und Öfen zu bauen ist für ihn kein Beruf, sondern eine Berufung. Bereits mit 25 Jahren gründete er 1994 ein kleines Hafnerunternehmen, das er stetig ausbaute. Dem Ideenreichtum des innovativen Hafnermeisters waren die Möglichkeiten, die marktübliche Standardkomponenten bieten, bald zu eng. Der Aufbau der eigenen Keramikwerkstätte war für ihn daher nur konsequent, und mit der Entwicklung völlig eigenständiger Kaminkreationen bietet der Mühlviertler Ofensetzer abwechslungsreiche Formen und Farben inmitten der sonst üblichen ofenarchitektonischen Einheitsästhetik. Das Ergebnis sind einzigartige Meisterstücke des Ofenbaus, die Wärme und Geborgenheit ausstrahlen und die Individualität der Auftraggeber widerspiegeln. Für seine hervorragenden Leistungen als Hafnermeister erhielt Uwe Seidl den 1. Preis des Rotary-Innovationswettbewerbs.

  • Pfostentür aus Lärchenholz

    Wieser Ges.m.b.H.

    Der Mittelweg ist nicht immer golden. Manchmal ist das Extrem gerade richtig. Hermann Wieser kennt in seinem Handwerk keine Kompromisse, denn seine Norm heißt Maximalqualität. Vom Baum bis zur Türe, vom Roheisen bis zum Beschlag - bei Wieser stammt alles aus einer Hand. Bestes Material, hochwertige Verarbeitung und uraltes Handwerkswissen machen die solide Güte und den schnörkellosen Charme der Wieser-Produkte aus. Der Bedarf am höchsten Standard ist immer gegeben, denn die Eigenanfertigung von Metallbeschlägen erwies sich von Anfang an als Erfolg. Der Gründung der Holzwerkstatt 1972 folgt die der Beschlägemanufaktur 1978. In beiden entsteht Gediegenes aus Holz und Eisen für Anspruchsvolle.

  • Relax-Parkett

    Sepp Stempfer

    Manche wissen schon mit 6, was sie einmal werden wollen. Für Josef Stempfer war jedenfalls schon von klein auf klar, dass sein Beruf etwas mit Holz zu tun haben müsste. Heute führt er ein innovatives Unternehmen mit 13 Mitarbeitern, das sich seit 2001 auf Entwicklung und Herstellung von innovativen, haptischen Parkettböden spezialisiert hat. Aus hauptsächlich heimischen, auf jeden Fall aber europäischen Hölzern stellt fairholz hoch beanspruchbare, nässeresistente Holzböden her, die in alle Welt – etwa nach Dubai und in die USA – exportiert werden. Bei allem geschäftlichen Erfolg – die starke Verbundenheit mit dem Naturstoff Holz hat sich der gelernte Säger Josef Stempfer bewahrt. Die Betriebsbezeichnung ist daher kein Zufall: Fairness im Umgang mit Holz bedeutet für ihn nämlich dessen nachhaltige Nutzung, schonende Bearbeitung und die Verwendung bioökologischer, erneuerbarer Energieressourcen – fairholz eben.

  • Treppen und Stiegen in allen möglichen und unmöglichen Formen und Materialien

    Peter Buchsbaum

    Die Geschichte der Kunstschmiede und Schlosserei Buchsbaum ist ein anschauliches Abbild der österreichischen Handwerksgeschichte: Gegründet 1921 von Josef Buchsbaum I. als wassergetriebene Hammerschmiede im Sarmingbachtal, entstanden auf den Ambossen alle Arten von Werkzeugen für die Feld- und Holzarbeit der Region. Im Laufe der Jahre wurden immer öfter Maschinenteile und Reparaturarbeiten nachgefragt. In den 60er-Jahren verlegte Josef Buchsbaum II. die Produktion an die Bundesstrasse, um die Holzfuhrwerke und die Fahrzeuge der neu entstehenden Speditionsbranche zu reparieren. In dritter Generation verlagerte Peter Buchsbaum sein Schaffen auf Kunstschmieden und hochwertigen Stahlbau sowohl für den privaten Hausbau als auch für öffentliche und gewerbliche Bauprojekte. Mit den ebenso grazilen wie stabilen und formschönen Produkten zwischen zierlichen Kunstschmiedearbeiten und gewagten Freitreppen lotet er heute die schier unerschöpflichen Möglichkeiten von Schmiedeeisen und Edelstahl aus.

  • Treppen- und Geländerbau für drinnen und draußen

    Ansfeldner Kunstschmiede

    Für den Kunstschmied und Schlosser Franz Öllinger bedeutet Tradition nicht die Bewahrung der Asche, sondern das Weitertragen der Flamme. In der Verbindung aus alt und neu, bewährter Technik und modernen Designkonzepten sieht der leidenschaftliche Handwerker die Zukunft seines Handwerks.
    Seit 1852 ist der Name Öllinger in Ansfelden mit dem Schmiedehandwerk verbunden. Über mehr als ein Jahrhundert waren seine Vorfahren Zeug-, Huf- und Wagenschmiede und deckten damit den lokalen Bedarf an eisernen Gütern und deren Reparaturen. Heute – in der sechsten Generationen – hat sich der Ansfeldner Kunstschmied Franz Öllinger durch innovatives Handwerk und Design weit über die Region hinaus einen Namen gemacht und 2003 und 2007 einen oberösterreichischen Handwerkspreis verliehen bekommen. 2008 erhielt er eine Auszeichnung für seinen 150-jährigen Traditionsbetrieb und und einen Edelstahl-Design-Preis für ein gestalterisch richtungsweisendes Brunnenobjekt.

  • Visionen in Kalk

    Mitterhauser Stuckhandwerk GmbH

    Wie ein kleiner Schöpfungsakt: Aus ursprünglicher Materie etwas genial Neues formen und diesem Leben einhauchen – in nichts anderem besteht auch das gelungene Handwerk, das Franz Mitterhauser in Putz und Stuck zur Perfektion bringt. Das Material, das er dabei verwendet, ist vor allem Kalk; die Techniken, die er anwendet, sind Jahrhunderte alt; die Ideen, die er damit realisiert, dafür auf dem neuesten Stand. Auch wenn Franz Mitterhauser die Meisterschaft schon 1995 amtlich verbrieft wurde, sieht er sein Handwerk als lebenslanges Lernen, auf das er auch für seine engagierten Mitarbeiter höchsten Wert legt. Denn reichhaltig sind der jahrhundertealte Erfahrungsschatz und das Repertoire überlieferter und moderner Putz- und Stucktechniken, die so manche fahle Mauer zu einem ästhetischen Erlebnis der Kalkkunst werden lassen.

  • Wintergärten

    Endl Wintergarten GmbH

    Die Schönheit der freien Natur, kombiniert mit der Geborgenheit des eigenen Wohnraumes: Ein Wintergarten vereint das Beste beider Welten. Die Weite des Raumes, das Verschwimmen von baulichen Grenzen entsprechen dem modernen Wohntrend von Transparenz und Helligkeit. ENDL bietet seit 1992 dafür die richtige Lösung – und die richtige Qualität: das einzige eigene System für Wintergärten im Passivhaus-Standard Österreichs. Dass perfekte Verarbeitung von Material auf technologischem Letztstand auch noch ästhetisch sein kann, beweisen ENDL-Wintergärten in Holz-Alu-Bauweise aus heimischer Fichte, Lärche oder Eiche. Schließlich soll ein Wintergarten nicht nur funktional sein, sondern auch zur Gesamtstilistik des Hauses passen.

Wohnen, Interieur & Tischkultur

  • Alles rund ums Bett

    Tischlerei Hamertinger

    Max Hamertinger und seine 1954 gegründete Bau- und Möbeltischlerei stehen für klare Prämissen: Beste Materialauswahl ist die unbedingte Voraussetzung für hochqualitatives Handwerk - in seinem großen Holzlager bewahrt er ausgesuchte Holzer der Region auf, die er vor der Verarbeitung in einer eigenen Trockenkammer nachtrocknet und so die optimale Materialqualität erzielt. Aber erste die stilsichere und makellose Ausführung von Möbeln, Fenstern, Türen und Treppen garantiert Werthaltigkeit und Zeitlosigkeit.

  • Atmosphering

    Kunsthaus Wiesinger GmbH & Co KG

    Das Ganze ist stets mehr als die Summe seiner Einzelteile. Petra Popp-Wiesinger verleiht diesem Satz im Bereich Wohnen und Einrichten ästhetische Dimension, besteht doch ihr subtiles Handwerk in der umfassenden Abstimmung von Raum und Licht, Farbe und Form, Möbel und Textil - also in schlicht allen Fragen der Stilistik von Residieren und Repräsentieren. Von umfassender Beratung über kompetente Begleitung bis zur professionellen Realisierung reicht das Angebot des 1958 gegründeten und nunmehr in zweiter Generation bestehenden Kunsthauses, das nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland, Frankreich, Kroatien, den USA und in der Schweiz Projekte realisierte.

  • Badewannen, Wachbecken und Duschkabinen aus Holz

    Ideen aus Holz

    Mit Holz ist das berufliche Schaffen der Familie Kalchgruber seit mehr als einem Jahrhundert und vier Generationen verbunden. Bereits 1896 gründete Johann Kalchgruber am heutigen Standort eine Fassbinderei, die sein Sohn und Enkel weiterführten. Der Urenkel, Josef Kalchgruber, verbindet das Handwerk seiner Väter mit seinem zuerst erlernten Beruf, der Tischlerei, und eröffnet das Unternehmen 1994 neu. Den Synergieeffekt aus beiden Professionen nutzt der findige Handwerker für die Entwicklung einer innovativen Produktreihe. Zum Bau von Badewannen, Waschbecken und Duschkabinen erweist sich der Werkstoff Holz aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften als ideal. Denn was sich für die Innenseite von Fässern eignet, passt auch für die Nassbereiche in Haushalten.

  • Baumwoll-Trachtenstoffe

    Erich & Anneliese Kitzmüller

    Die Weberei Kitzmüller besteht bereits seit 1928. Was als Hand- und Verlagsweberei begann, erfuhr in den späten 40er-Jahren die erste große Erweiterung und Modernisierung. Es folgte ein nachhaltiges Wachstum, das nicht nur zu Produktionssteigerung, sondern zu einer laufenden Anhebung des Qualitätsstandards auf Basis von reiner Naturfaser führte. Besonders die Wahrung der Mühlviertler Webtradition liegt dem Betriebsleiter und Webmeister in der dritten Generation, Erich Kitzmüller, am Herzen, die er gekonnt mit heutiger Textilästhetik verbindet.
    Das Unternehmen hat aber auch eine weibliche Seele: Anneliese Kitzmüller betreut die Kunden, und gemeinsam mit ihrem Mann hat sie die kleine, feine Weberei zwischen Haslach und Bad Leonfelden zu einem schlagkräftigen Betrieb gemacht. Eine besondere Stärke der Weberei ist nämlich die Anfertigung von Textilien nach individuellen Kundenwünschen auch in Kleinmengen.

  • Bilderrahmen

    Michael Krausmann

    Der Rahmen macht das Bild. Ursprünglich nur für Altar- und Kirchenbilder gebräuchlich, fanden Bilderrahmen ab dem 16. Jahrhundert mit den großen Malern unaufhaltsam Eingang in den privaten Wohnbereich. Ein eigenes Handwerk entstand. Einen letzten Höhepunkt erlebte diese Kunst um 1900 mit den Malern des Fin de siècle, die den Rahmen als Ergänzung und Erweiterung des Bildes sahen. An diese Tradition des Rahmenmachens knüpft die mehr als anderthalb Jahrhunderte alte Glaserei Krausmann in Ried an. Der junge Glasfachmann Michael Krausmann versteht sich trefflich darauf, für Gemälde, Zeichnungen, Lithographien, Photographien, aber auch dreidimensionale Objekte wie Trophäen, Auszeichnungen, persönliche Erinnerungsstücke mit Rahmen, Passepartouts und fachgerechten Verglasungen exquisite Fassungen zu schaffen. In Kooperationen mit Künstlern gelingen immer wieder neue Variationen des Themas. Mit Kunstvernissagen unterstreicht Krausmann seine herausragende Bedeutung in Design und Bau von Bilderrahmen.

Meisterstrasse Austria

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